Tonwertveränderungen

Dieser Artikel war ursprünglich Teil einer Antwort auf eine Frage in einem Kommentar. Es ist also kein kompletter Artikel, der alle Fragen zu dem Thema abschließend klären kann. Viel mehr soll es ein Start in eure persönliche Recherche für die Abschlussprüfung sein.

Tonwertveränderungen

Tonwertveränderungen sind ein klassisches Druckthema. Im Großen und Ganzen geht es darum, wie Farben im (oder für den Druck) verändert werden können. Das geschieht in der Regel unbeabsichtigt durch den Bedruckstoff, die Beschaffenheit der Tinte, den Anpressdruck der Walzen oder kurzum: Die Erfahrung des Druckers. Hier können auch die Umweltbedingungen in der Druckhalle, beim Druck selbst, oder beim Trocknen eine Rolle spielen. All das verändert die Größe des Rasterpunkts. In der Regel wird er größer und man spricht von der Tonwertzunahme.

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Lesetypografie

Dieser Artikel war ursprünglich Teil einer Antwort auf eine Frage in einem Kommentar. Es ist also kein kompletter Artikel, der alle Fragen zu dem Thema abschließend klären kann. Viel mehr soll es ein Start in eure persönliche Recherche für die Abschlussprüfung sein.

Lesetypografie

In der Lesetypografie sorgt die mikro- und makrotypografische Gestaltung eines Textes dafür, dass dieser dem Anlass entsprechend leicht oder schwer zu lesen ist. Für beides kann es gute Gründe geben. So will man in der Regel, dass ein langer Roman leicht zu lesen ist. Die AGBs auf der Rückseite der Rechnung werden oft eher als notwendiges Übel angesehen und sollen vielleicht auch ein bisschen sperriger zu lesen sein. Es geht also zweifelsohne in erster Linie um ästhetische Ansprüche an das Druckbild, als nur um die rein formal korrekte typografische Gestaltung. Dabei dürfen aber auch die Haptik des Papiers, Farbe, Prägungen, etc. nicht außenvor gelassen werden.

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CSS-Box-Modell

Dieser Artikel war ursprünglich Teil einer Antwort auf eine Frage in einem Kommentar. Es ist also kein kompletter Artikel, der alle Fragen zu dem Thema abschließend klären kann. Viel mehr soll es ein Start in eure persönliche Recherche für die Abschlussprüfung sein.

CSS-Box-Modell

Zum Thema U5 CSS-Box-Modellen aus dem Bereich Medienproduktion möchte ich eigentlich nur auf die vielen Quellen im Internet verweisen und euch an dieser Stelle nur ein paar Links mitgeben, die euch sicher weiter helfen Solltet ihr aber noch weiterführende Fragen haben, stehe ich euch natürlich gerne zur Verfügung.

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XML-Datenbank

Da ist mit dem Thema XML-Datenbank nun ein Thema in die Vorbereitung zur Abschlussprüfung gerutscht, bei dem ich durchaus verstehen kann, wenn man sich entscheidet, es streichen zu wollen. Nachdem ich mich jetzt aber ein bisschen intensiver mit diesem Thema auseinandergesetzt habe, würde ich behaupten, dass die Prüfungsfragen absolut oberflächlich bleiben werden. Diese Punkte könnt ihr wahrscheinlich gut und gerne mitnehmen, wenn ihr euch ein bisschen mit der Thematik auseinandersetzt und die wichtigsten Zusammenhänge und Begrifflichkeiten schon mal gehört habt. Ich habe mir Mühe gegeben, es nicht zu technisch werden zu lassen. Aber ganz werden wir hier um einige technische Termini nicht rum kommen. Auch ein bisschen Erfahrung im Umgang mit XML und Datenbanken selbst kann nicht schaden.

Abschlussprüfung Winter ’16: KuG – U8 | XML-Datenbank

Was ist nun eine XML-Datenbank? Die einfachste Definition liefert hier sicher ein Artikel aus 2001 auf xml.com: Eine XML-Datenbank speichert Informationen in einer XML-ähnlichen Struktur oder in einer mit XML verwandten Technologie.

Beispiel: wiederkehrende XML-Struktur

Beispiel: wiederkehrende XML-Struktur

Dann können wir jetzt ja aufhören! Naja, ganz so leicht ist es leider nicht. XML als Auszeichnungssprache kann alleine natürlich kein DBMS darstellen. Dennoch speichert XML Daten in einer strukturierten Weise ab. Wer meine XML-Grundlagen-Präsentation [DOWNLOAD] gelesen hat, ist damit vertraut: Es gibt vom Wurzelknoten ausgehend in einer Baumstruktur beliebig viele nachgeordnete Knoten. Wobei sich wiederholende Datenelemente als ein Zweig verstanden werden können. Das sehr einfache Beispiel zur linken zeigt dies recht gut. Ausgehend vom Wurzelelement gibt es unterschiedliche „Zweige“ die mit dem Element beginnen und in dessen weiteren Verlauf dann die Daten enthalten sind.

 

Möglichkeiten XML-Dokumente zu speichern

Die vorangegangene Definition kann also noch nicht der letzte Schluss gewesen sein. Generell definiert man eine XML-Datenbank deshalb auch eher als eine Datenbank oder ein Datenbanksystem, welches mit XML ausgezeichnete Dokumente speichern, durchsuchen und verwalten kann. In der Datenbankwelt gibt es dazu aktuell drei Ansätze, wie man mit diesen XML-Dokumenten umgehen kann. Diese Ansätze kann man dann zu zwei Datenbankkategorien zusammenfassen: XML-fähige Datenbanken und native XML Datenbanken.

XML-fähige Datenbanken sind in Wirklichkeit jedoch relationale Datenbanken, die auf zwei alternativen Wegen mit XML-Dokumenten umgehen können. Zum einen kann ein XML-Dokument in eine bestehende Tabelle direkt als String gespeichert werden und aus dieser dann wieder im Ganzen oder in Teilen ausgegeben werden. XML ist nur Text und kann also auch ganz normal wie jeder andere Text in SQL durchsucht werden.

In der zweiten Variante nimmt man ein XML-Dokument und schickt es durch einen Wrapper vor der relationalen Datenbank. Dieser Wrapper macht aus dem im Dokument gespeicherten XML zum Beispiel eine SQL-Anweisung. Diese wird an die relationale Datenbank geschickt und dort dann ausgeführt. Das Resultat ist eine Tabelle, in der die Daten des XML-Dokuments gespeichert sind. Bei der Abfrage funktioniert das dann wieder umgekehrt. Das Ergebnis der Abfrage wird durch den Wrapper geschleust und am Ende fällt wieder ein XML-Dokument heraus.

Variante drei, also die nativen XML-Datenbanken, arbeiten mit den Dokumenten in ihrer ‚rohen Form‘. Die Daten bleiben also als XML erhalten und werden lediglich indiziert. Der Zugriff auf die Daten erfolgt über XQuery oder XPath dem XML-äquivalent zu SQL.

Da die ersten genannten Typen quasi nur erweiterte relationale Datenbanken sind gehe ich im Folgenden nur auf den letzten Typus näher ein.

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Abschlussprüfung Winter 2016 – Die Themen

Schon wieder Prüfungszeit? Tja, so habe ich mich heute Vormittag gefühlt, als ich durch einen Kommentar auf dem Post aus dem letzten Jahr darauf aufmerksam gemacht wurde, dass es mal wieder an der Zeit wäre etwas für meinen Blog zu tun. Und so möchte ich euch an dieser Stelle wieder über die aktuellen Themen informieren und auch versuchen, diese ein wenig einzuordnen. Wie immer gilt auch dieses mal: Es ist absolut zu raten, euch die aktuellsten Informationen rund um die Abschlussprüfung von den Seiten des zfa zu holen. Ich bin weder mit dem zfa im Bunde, noch an der Erstellung der Prüfungsaufgaben beteiligt. Ich gebe hier nur meine Meinung wieder. Und obwohl ich diese Zeilen hier nach bestem Wissen und gewissen Schreibe, die Informationen sorgfältig recherchiert wurden und ich euch sicher nicht in die Irre führen will, sind Fehler und Irrtümer nicht auszuschließen. Bitte berücksichtigt das beim Lesen dieses Artikels.

 

Mut zur Lücke – Die Themen der Mediengestalter Abschlussprüfung 2016

Was für eine Überschrift, oder? Aber alles der Reihe nach und deshalb erst die obligatorischen Informationen zur Aufgabenzusammenstellung:
An der Struktur und dem Ablauf der Prüfung hat sich auch diesen Winter nichts geändert. Die Aufgaben U1 – U9 aus beiden Prüfungsbereichen („Konzeption und Gestaltung“ und „Medienproduktion“) müssen am 07.12. von jedem Prüfling bearbeitet werden. Die Aufgaben U10 bis U12 sind unterteilt nach den jeweiligen Fachrichtungen. Bist Du also in der Fachrichtung Gestaltung und Technik mit der Spezialisierung auf Printprodukte tätig, interessieren Dich nur die Themen aus dem entsprechenden Bereich Gestaltung und Technik (Print). Analog verhält es sich bei den anderen spezifischen Themenbereichen.

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