Pyronale 2016 – Das Ergebnis der ersten Feuerwerke

Szene aus dem Feuerwerk von Team Super Power aus Polen

Gerade bin ich wieder zurück vom Maifeld am Olympiastadion gekommen. Und ein weiteres Mal bin ich von dieser Veranstaltung absolut begeistert. Schon die drei Teams heute konnten absolut überzeugen und ich kann mir auch gut vorstellen, dass wir heute vielleicht auch schon das Gewinnerteam gesehen haben.

Starke Franzosen, schwache Brasilianer und die Überraschung ist perfekt

Den Anfang machte das noch Junge Team „artEventia“ aus Frankreich. Erst seit 2013 im Geschäft mischen Sie schon kräftig bei den etablierten Namen der Branche mit und verzaubern zahlreiche hochklassige Events. Und so legten sie die Latte als erstes Team auch gleich sehr hoch an.

Die erste wirkliche Überraschung zauberten dann aber das polnische Team „Super Power“ in den Nachthimmel über Berlin. Wo bei den Franzosen noch leichte Defizite in der Variationsvielfalt zu erkennen waren wirbelten die Polen einen fast schon in Grund und Boden. Und so habe ich wohl eines der Abwechslungsreichsten und stimmigsten Feuerwerke meines Lebens gesehen.

Zu guter Letzt traten mit dem brasilianischen Team „Vision Show Group“ meine heimlichen Favoriten an diesem Abend an. Und leider hatten sie heute keinen Guten Tag. Die Synchronität zwischen Musik und Effekt stimmte so gut wie nie und einige der Effekte auf der für den Zuschauer linken Seite gingen nach einer bodennahen Explosion sehr weit an den Rand des Maifeldes – Zum Glück jedoch nicht in Richtung der Zuschauer. Hier scheint technisch einiges nicht ganz so funktioniert zu haben, wie es vom Designer geplant war. Das ist insbesondere deshalb Schade, weil sie für mich schon aufgrund der Effektvielfalt und einer absolut harmonischen und perfekt auf das Publikum abgestimmten Musikauswahl ganz weit vorne gewesen wären.

So fehlte den Brasilianern am Ende wohl nicht nur die Gunst der Zuschauer, sondern auch die Punkte aus der technischen Jury. Tagessieger wurde vollkommen verdient das polnische Team „Super Power“. Am heutigen Samstag Abend gibt es ja aber ein weiteres Mal drei Teams zu bewundern: Portugal, Österreich und Rumänien versprechen noch einmal richtige Hingucker zu werden.

Jeweils ein schnell ausgewähltes und wenig nachbearbeitetes Bild aus der Show der drei Teams findet ihr schon jetzt hier unter dem Artikel. Die Anderen werden in besserer Qualität demnächst folgen, die insgesamt  400 Bilder wollen erst noch gesichtet werden. Und wenn ihr wissen wollt, was hinter einem Feuerwerksevent wie der Pyronale steht und nach welchem Modus die Teams bewertet werden, dann empfehle ich euch meinen gestrigen Artikel Pyronale 2016 – Das Feuerwerk-Championat.

Wart Ihr am Freitag auch auf der Pyronale? Teilt ihr meine Meinung? Oder hättet ihr lieber einen anderen Gewinner gehabt? Ich freue mich auf eure Meinungen!

Tipp: Karten für heute Abend gibt’s übrigens noch an der Tageskasse.

 

Pyronale 2016 – Das Feuerwerk-Championat

Team beim Aufbau

Zum elften Mal tragen die besten Pyrotechniker der Welt in diesem Jahr ihre Meisterschaft aus. Wie in den vergangenen Jahren auch, wird erneut das Maifeld vor dem Berliner Olympiastadion Schauplatz des Wettstreits sein. Zugegebenermaßen ist das Fotografieren von Feuerwerk schon ein kleiner Spleen von mir geworden. Deshalb konnte ich mir das Angebot nicht entgehen lassen, auch einmal dieses Feuerwerk auf Höchstniveau fotografieren zu dürfen. Bis es soweit ist, habe ich in diesem Artikel einige Informationen über das weltweilt wohl beliebteste Feuerwerksfestival zusammengetragen.

Mit verändertem Modus in die neue Dekade

 Die Veranstalter der Pyronale: Gerhard Kämpfe, Mario Hempel, Markus Katterle und Peter von Löbbecke

Die Veranstalter der Pyronale: Gerhard Kempfe, Mario Hempel, Markus Katterle und Peter von Löbbecke

Der Modus nach dem die Wettbewerbe ausgetragen wurden sah bisher vor, dass sich die einzelnen Länderteams zuerst in der Farbvorgabe beweisen mussten. Dieser Teil wurde ohne Musik absolviert und jedes Team hatte eine Minute Zeit, die beiden vorgegebenen Farben möglichst harmonisch einzusetzen. Darauf folgte ein vier minütiger Teil mit vorgegebener Musik zu der ein möglichst passendes Feuerwerk dargeboten werden musste. Als Abschluss hatten die Teams 10 Minuten Zeit, ihr Land zu präsentieren. In dieser freien Runde, konnte die Musik bisher frei gewählt werden. Und genau hier gab es eine Regeländerung in diesem Jahr: Wie bereits im Pflichtteil müssen die Teams jetzt mit vorgegebener Musik begnügen. Die Veranstalter haben im Vorfeld eine weitgefasste Auswahl an europäischer Klassik zu einem Musikpool für den landestypischen Teil zusammengetragen. Aus diesem musste sich jedes Team im Vorfeld ihr musikalisches Programm für den Vortrag zusammenstellen. Wie sich das auf die Attraktivität des Events auswirkt, muss sich in diesem Jahr zeigen.

Mörser und Obelisken am Maifeld

Mörser und Obelisken am Maifeld

Ich selbst konnte im letzten Jahr als regulärer Besucher erleben, wie ungerecht der alte Wettbewerbsmodus sein kann.  So hatte man gerade in diesen freien Teilen der Teams dann einen deutlichen Leistungsunterschied wahrnehmen können. Denn nicht jedes landestypische Stück, gibt eine gute Untermalung für ein Feuerwerk her. Teams wie die sympathischen Damen aus Spanien, haben sich für eine eher strikte Auslegung dieser Freiheit entschieden und mit traditionellen spanischen Klängen, wohl auch die schwierigere Aufgabe zu meistern gehabt. Nicht zuletzt auch durch wenig bekannte und eingängige Lieder mussten sie in der, mit 30% Einfluss auf die Gesamtwertung, wichtigen Publikumsabstimmung richtig Federn lassen.

Die Entscheidung der Veranstalter zu einer Anpassung des Reglements kann man hier sicher verstehen. Aber so ein Event lebt nun einmal durch die Begeisterung der Menschen, die das Geld für die Tickets bezahlen. Der Veranstalter kündigt auf seiner Website Ausschnitte aus 73 populären Werken klassischer Komponisten an, aus denen die Teams wählen können und nennt das Pyronale Classics. Ich blicke derzeit noch mit einer gesunden Skepsis darauf, ob diese Änderung im Reglement den gewünschten Effekt bringt und die Leistungen der Teams vergleichbarer macht, ohne das Publikum vor den Kopf zu stoßen. Die Veranstalter geben sich indes optimistisch: Man habe doch mit den vorgeschlagenen 600 Minuten Musikmaterial durchaus auch sehr bekannte Stücke ausgewählt, bei denen sich viele Besucher wahrscheinlich bisher gar nicht bewusst waren, dass es sich dabei um klassische Werke handelt, betont Gerhard Kämpfe. Aus diesen 600 Minuten haben sich die Teams jeweils 10 Minuten ausgesucht, mit denen sie ihr Programm bestreiten. Man erhofft sich davon neben der besseren Vergleichbarkeit aller Feuerwerke auch einen positiven Überraschungseffekt beim Publikum und ist sich sicher, dass es den Abend bereichern wird.

Sicherheit und Kreativität – worauf die Jury wert legt

 Markus Katterle, Geschäftsführer der Firma FlashArt und Mitglied der Jury, erklärt die Funktion der Feuerwerkseffekte

Markus Katterle, Geschäftsführer der Firma FlashArt und Mitglied der Jury, erklärt die Funktion der Feuerwerkseffekte

Neben dem Publikum bewertet aber auch eine, unter anderem mit erfahrenen Pyrotechnikern und dem Leiter der Fachgruppe II.3 Explosivstoffe der Bundesanstalt für Materialprüfung (BAM) Herr Dr. Dietrich Eckhardt, hochkarätig besetzte Fachjury die Leistungen der Teams. Diese betrachten dabei aber nicht nur das Feuerwerk, sondern auch das Komplette Drumherum. Beurteilt werden unter anderem die Logistik der Teams und der sichere Umgang mit den Arbeitsmaterialien von der ersten Minute an. Und die Sicherheitsvorkehrungen sind nicht nur an den Veranstaltungsabenden enorm. Die explosiven Ladungen dürfen nur von geschultem Fachpersonal und auf vorher zugelassen Wegen das Stadion erreichen. Hier wird aus gutem Grund ein sehr hoher Aufwand betrieben. Diese Vorkehrungen zeigen dabei aber auch durchaus ihre Wirkung: Seit Kriegsende sind insgesamt weniger professionelle Pyrotechniker zu Schaden gekommen, als in einer einzigen Silvesternacht in Berlin.

Sicherheit steht bei diesem Event generell an vorderster Stelle. Rund um den Glockenturm ist aus diesem Grund auch mit Straßensperrungen zu rechen. Zum Einsatz kommen immerhin bis zu 15 cm große Bomben mit einem Gewicht bis zu 3 Kg. Mehr ist aus Gründen der Sicherheit nicht erlaubt.

Neben der Sicherheit gehört aber auch die Kreativität der Teams zu einem der Kernelemente der Bewertung. Die, nicht weniger prominent besetzte, Kreativjury unter der Leitung von Rudolf Schenker (Scorpions) bewertet jedoch weniger die technischen Aspekte der Feuerwerke. Musikauswahl, kreative Umsetzung der vorgegebenen Elemente und Farben, Synchronität von Effekten und Musik sowie die Einhaltung der kreativen Regeln werden von Ihnen unter die Lupe genommen und bewertet. Unterstützung erhält das deutsche Rock-Urgestein dabei von den beiden Schauspielern Pierre Besson (Tatort, uvm.) und Gedeon Burkhard (Inglourious Basterds, Kokowäh 2, uvm.) und einer ganzen Reihe weiterer Kreativschaffender aus Berlin und dem Rest der Republik.

Wenig reglementierte Kreativität

Blick von oben auf die Shootingrange am Maifeld. Im HIntergrund das Olympiastadion.

Blick von oben auf die Shootingrange am Maifeld. Im HIntergrund das Olympiastadion.

Kreativität braucht Freiraum. Und den bekommen die teilnehmenden Teams auch eingeräumt. Dennoch gilt es, gewisse Anforderungen zu erfüllen. Dazu gehört zum einen die Einhaltung der Farbvorgaben. Dazu muss die erste Minute des Feuerwerks auf den Farben Blau und Grün basieren und ohne Musik bestritten werden. Im zweiten Teil muss ein vierminütiger Ausschnitt aus der Overtüre 1812, Op. 49 von Peter Ilyich Tchaikowsky mit einem passenden Feuerwerk illsutriert werden. Im dritten und letzten Teil, der Kür, geht es um die freie Entfaltung der Kreativität. Hier muss sich lediglich an die vorher ausgewählten Stücke klassischer Musik gehalten werden. Und natürlich muss die Musikfeuerwerken eigene Synchronität der einzelnen Effekte passend zur Musik eingehalten werden.

Die Teams

Team beim Aufbau

Eines der Teams beim Aufbau

Ein solches Event steht und fällt deshalb natürlich mit den antretenden Teams. Und bereits vorab kann man schon sagen, dass die sechs Teams die heute Abend und morgen den Himmel über Berlin mit ihrer Kunst entzünden werden zu dem Besten gehört, was die internationale Pyrotechnik derzeit zu bieten hat. Aus über 90 Bewerbungen haben es diese sechs Teams geschafft, zur Veranstaltung eingeladen zu werden: Am Freitag treten aus Frankreich die Firma artEventia, aus Polen das Team Super Power und aus Brasilien die Vision Show Group an. Am Samstag kämpfen die Österreicher von fireevent, die rumänischen Pyro Events und Macedos aus Portugal um die Krone der Pyrotechnik.

Aber auch nach den „großen“ Feuerwerken lohnt sich das Sitzen- oder Stehenbleiben! Die Firma FlashArt wird auch in diesem Jahr an beiden Abenden ein fulminantes Abschlussfeuerwerk präsentieren. Los geht’s heute und morgen Abend um 20:45 Uhr. Der Einlass beginnt bereits um 18:30 Uhr. Tickets gibt es noch an der Abendkasse! Dabeisein lohnt sich!

Letztes Jahr Gast, dieses Jahr als Fotograf

Auch wenn das Zuschauen letztes Jahr wirklich Spaß gemacht hat, freue ich mich in diesem Jahr besonders über die Gelegenheit auch selbst auf dem Gelände fotografieren zu dürfen. Wer mich kennt oder auch meinem 500px Account folgt weiß, dass es eine besondere Leidenschaft für mich geworden ist, Feuerwerke zu fotografieren. Und so freue ich mich schon seit Wochen auf diesen Moment. Ich hoffe, ich kann euch dann auch einige Bilder von den beiden Abenden zeigen. Und wer mich morgen auf dem Gelände persönlich treffen will, der schreibt mir am besten auf Twitter. Ich freue mich von euch zu lesen!

Falls Ihr heute Abend nicht in Berlin dabei sein könnt, euch aber dennoch schon mal schöne Feuerwerke ansehen wollt, dann könnt ihr auch hier auf meiner Website fündig werden! Zum Beispiel in der Galerie über das Prachtfeuerwerk der Firma Weco im Februar 2015 oder auch von der Produktvorführung der Firma Weco aus 2016.

Auch auf meinem 500px-Account und in meinen Facebookgalerien findet ihr viele tolle Feuerwerksbilder vom Testschießen 2015 bei Röder-Feuerwerk und vom Abschlussfeuerwerk des Nürnberger Frühlingsvolksfestes.

Neues Facebook Seitendesign

Facebook hat in den letzten Wochen und Monaten intensiv mit neuen Seitenlayouts experimentiert und es hat den Anschein, dass der Roll-Out nun weltweit abgeschlossen ist: Anfang dieser Woche hat auch die, übrigens eindeutig zu wenig frequentierte, Facebookseite meiner Katzen das neue Design spendiert bekommen. Dieser Artikel will euch nur einen kurzen Überblick über die größten Neuerungen geben und euch bei der größten Änderung ein bisschen behilflich sein.

Facebook Designänderung 2016

Facebook hält das Darstellung seines Netzwerk in einem konstanten Fluß und bringt von Anfang an immer wieder Weiterentwicklungen hervor, die den Designern in der Vergangenheit nicht nur ein Mal Kopfschmerzen bereitet haben. Aber die Meisten Änderungen trugen durchaus auch dazu bei, das Internet ein bisschen moderner zu machen. Was ist nun also dabei, wenn Facebook diesmal das Design Seiten ändert?

Was ist dieses Mal anders?

Nun ja, zum einen wartet man wohl noch immer auf ein wirkliches Statement seitens Facebook über den Roll out des neuen Seitendesigns. Zumindest habe ich zum Zeitpunkt, als ich diesen Text verfasst habe, noch nichts von einem offiziellen Statement gelesen. Zum anderen ging der Veröffentlichung ein Test unterschiedlicher Varianten voraus. Wie allfacebook.de bereits im März berichtete gab es zwei Designs, die in den Test kamen. Eines davon bedurfte einer deutlichen Anpassung des Coverimages. Das andere behielt die bekannten Werte für Coverimages, Postimages etc. weitestgehend bei, schneidet aber einige alte Zöpfe aus dem Facebookdesign rigoros ab. Und genau dieses wurde nun ausgerollt und steht seit dem 08.08. jetzt auch meinen beiden süßen Katzen zur Verfügung:

Was hat sich geändert?

Das Rollout des neuen Facebook Pagedesigns hat jetzt auch meine Katzen erreicht.

Snorri’s Facebookseite erstrahlt im neuen Design.

Wie ihr sehen könnt ist das Profilbild nun aus dem Header heraus in die linke Seitenleiste gerutscht. Die, ehemals in Buttons und rechts neben der Timeline organisierte Navigation findet sich nun Links.

Längere Seitennamen werden im neuen Facebook Pagedesign nun einfach umgebrochen.

Längere Seitennamen werden nun einfach umgebrochen.

Der Seitenname bekommt nun mehr Aufmerksamkeit, weil er deutlich größer dargestellt wird. Das hat aber auch einen großen Nachteil: Längere Seitennamen werden nun einfach umgebrochen. Und das es dadurch dann auch mal zu unschönem Umbruchverhalten kommen, kann sich wohl jeder denken, der schon mal mit Excel gearbeitet hat. Eine kurze und nicht repräsentative Recherche hat nun aber keine wirklich schlimmen  Effekte zu Tage geführt. Solltet ihr mit eurer Seite aber jetzt Probleme damit haben, würde ich mich freuen, wenn Ihr mir in den Kommentaren davon berichtet.

Zwischen die aktuellsten Posts in der Timeline und dem Feld in dem ihr ebendiese eintragen könnt ist nun eine grobe Übersicht über die Statistiken der Seite gerutscht. Wie ihr sehen könnt, habe ich nicht gelogen und die Seite braucht definitiv mehr Zulauf. 😉

Alle weiteren Infos rund um die Seiten finden sich nun auf der rechten Seite. Wieviele „Gefällt mir“-Angaben die Seite bekommen hat, in welcher Kategorie sie einsortiert ist, den Info-Bereich findet man jetzt auch hier, die Fotos, die Videos, die Besucherbeiträge und die von der Seite mit „Gefällt mir“ markierten Seiten.

Die, in meinen Augen beste und wichtigste Änderung,  ist jedoch das ungestörte Coverimage. Dies kommt nun vollkommen zur Geltung und wird von nichts mehr überdeckt. Dadurch ergeben sich endlich einmal wirkliche Gestaltungsmöglichkeiten für diesen Bereich. Man muss nicht mehr krampfhaft versuchen mit den GUI-Elementen von Facebook in Interaktion zu treten, sondern kann jetzt selbst aktiv werden. Zusammen mit der gekippten 20%-Regelung ergeben sich hier viele neue Möglichkeiten und wir dürfen uns auf eine Menge cooler und innovativer Designs freuen.

Jaja, komm zum Punkt! Was muss ich jetzt anders machen?

Die Antwort auf diese Frage hängt stark davon ab, wie Dein Coverimage und Dein Profilbild bisher ausgesehen hat. Im Fall von Snorri’s Facebookseite lief die Umstellung schmerzfrei ab. Es war ein normales Bild als Coverimage und als Profilbild ein anderes. Beide mehr als ausreichend groß, um den Ansprüchen von Facebook gerecht zu werden. Habt ihr eure Bilder jedoch optimiert auf die Anzeige im alten Seitendesign, dann gibt es insoweit Entwarnung, als dass euer Coverimage immer noch die gleichen bekannten Parameter benötigt, wie ihr sie vorher auch schon verwendet habt. Auch auf die Timelinebilder scheint das Update keine Einwirkungen gehabt zu haben. Beim Profilbild sieht das natürlich anders aus. Hier wurde schließlich auch am meisten gedreht.

Das Profilbild an das neue Design anpassen

Da ich bislang keine Informationen zur benötigten Größe und den notwendigen Einstellungen gefunden habe, habe ich auf einer anderen (aktuell noch stillgelegten) Seite, durch Trial and Error einige Infos zusammentragen können. Diese will ich euch natürlich nicht vorenthalten. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass ich damit keine allgemeingültige Regel aufstellen will. Mit diesen Einstellungen habe ich die besten Ergebnisse erzielt. Wenn euch das mit auch gelingt, freue ich mich darüber. Wenn ihr andere Erfahrungen gemacht habt, dann teilt sie bitte mit mir in den Kommentaren und weist mich auf meinen Fehler hin. Wir sind ja hier, um etwas zu lernen.

Dimensionen:

Mit den folgenden Einstellungen habe ich in meinem Testszenario die besten Ergebnisse erzielt: Auch das neue Profilbild sollte wieder als Quadrat mit einer Kantenläne von 500px angelegt werden. Wenn ihr das Bild dann hoch ladet, werdet ihr feststellen, dass ihr es noch skalieren (verkleinern) müsst (solltet), damit es in den von Facebook vorgegebenen Ausschnitt passt und ihr euch das Bild nicht zu sehr anschneidet. Ich habe es auch mit kleineren Kantenlängen probiert, aber damit keine zufriedenstellenden Ergebnisse bekommen. Nach allem, was ich weiß scheint die Kantenlänge von 500px der aktuelle Königsweg zu sein.

Auflösung:

Obwohl das Web inzwischen deutlich mehr kann, scheint Facebook immer noch 72dpi zu verwenden. Zumindest sind meine Ergebnisse mit 72dpi deutlich besser geworden, als mit 96dpi. Für den Moment rate ich euch also, weiterhin auf das altbekannte zu vertrauen.

Farbraum:

Helle Freude hatte ich, bis ich mit den Farbraumeinstellungen im Photoshop experimentiert hatte. Der war standardmäßig auf 16Bit RGB eingestellt, was Facebook jedoch zu einer Umwandlung veranlasste, welches den Farben so ziemlich alles nahm und am Ende einen einheitlich kontrastarmen Farbbrei hinterlassen hat. Meine Empfehlung ist deshalb: Stellt euren Farbraum auf RGB-8Bit um, wenn es nicht bei euch bereits so voreingestellt ist.

Format:

Für mich persönlich die größte Überraschung war das Dateiformat. Das wirklich einzig gute Ergebnis konnte ich mit PNG-24 erzielen. PNG-8 und JPEG bei egal welcher Qualitätsstufe lieferten einen unsäglichen Pixelbrei. Besonders dann, wenn ihr viele klare Linien in eurem Bild habt, wie bei einem Logo zum Beispiel. Das sieht nach dem Upload besonders schlimm aus. Und sehr wahrscheinlich rede ich gerade in diesem Punkt über olle Kamellen. Die Problematik mit extrem verpixelten Bildern ist ja nichts unbekanntes. Gerade bei Nachtaufnahmen und Langzeitbelichtungen habe ich nach dem Upload schon abenteuerliches erlebt.

Gut oder schlecht? Wie schlägt sich das neue Seitendesign?

Das Problem, wenn unterschiedliche Varianten eines Designs getestet werden, ist dass mindestens die Hälfte der Nutzer am Ende unzufrieden ist. Und in diesem Fall gehöre ich wahrscheinlich zu denen, die unzufrieden sind. Denn mir hätte das zweite Design deutlich besser gefallen. Mit seinem überdimensionalen Coverimage und dem sehr in den Hintergrund getretenen Profilbild hätte man sich insgesamt eher in Richtung eines Magazins entwickelt mit dem Coverimage als Aufreisser und den einzelnen Posts als weitere Inhalte. Es wäre insgesamt aufgeräumter, ruhiger und übersichtlicher gewesen. Das zweispaltige Layout hätte dem Benutzer zum Einen Bekanntes erhalten und zum Anderen aber auch wieder zur aufgeräumten Gesamtwirkung beigetragen.

Wirklich von diesem Update profitieren können meiner Meinung nach jetzt die Firmen, die noch immer über keine eigene Website verfügen. Deren Kunden können nun den Facebookauftritt ansurfen und finden dort die vorhandenen Informationen aufbereitet, wie eine Website oft heute noch aufgebaut ist: Logo oben links, eine Headergrafik, Navigation links unter dem Logo, Content in der Mitte und rechts finden sich dann noch weiterführende Informationen. Ob Facebook diese Zielgruppe im Auge hat, kann ich natürlich nicht sagen. Vielleicht sehen wir ja auch durch die Hintertür so etwas wie Geocities wieder auferstehen? Naja, wollen wir mal nicht den Teufel an die Wand malen nur weil mich das Design schon gehörig an klassisches Webseitendesign erinnert hat.

Nun seid ihr dran!

Wie seht ihr das? Teilt ihr meine Meinung? Habt ihr mit anderen Einstellungen bessere Ergebnisse erzielt? Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Meinung und eure Verbesserungsvorschläge in die Kommentare schreiben würdet. Da ist natürlich auch Platz für konstruktive Kritik. Macht mit!

Fotografie: Produktvorführung der Firma Weco

Vor knapp einem Jahr konnte ich meine D5300 zum ersten Mal zu einem Feuerwerk mitnehmen. Inzwischen habe ich mit der Kamera schon einige Feuerwerke hinter mich gebracht und sie in diesem speziellen Fall schon recht gut im Griff.

Heute war also wieder einmal die Gelegenheit, ein Feuerwerk zu fotografieren. Die Firma Weco präsentiert traditionell zur Spielwarenmesse in Nürnberg das aktuelle Produktsortiment mit einem beeindruckenden Prachtfeuerwerk. Nun steht und fällt ein Feuerwerk ja auch immer mit dem Wetter. Und das war heute sehr speziell. Kurz vor Beginn des Feuerwerks wurde der Wind stärker und es begann leicht zu nieseln. Da Leidenschaft ja immer auch etwas mit leiden zu tun hat, bin ich dann doch stehen geblieben und konnte eine Reihe interessanter Fotos mitbringen, die ich euch nicht vorenthalten will.

In der Galerie seht ihr das komplette Set der brauchbaren Fotos von diesem Abend. Sie sind alle mit 18mm Brennweite, ISO 100, f=10 und einer Belichtungszeit von 1-5 Sekunden mit dem 18-105er Kit-Objektiv an meiner D5300 entstanden.

Habt ihr Interesse an einem kleinen Tutorial rund um das Thema Feuerwerksfotografie? Bitte lasst einen Kommentar da und sagt mir, was ihr von den Bildern haltet und ob ihr Interesse an weiteren Information dazu habt.

Weiterführende Links:
Weco-Feuerwerk
Zur Website der Spielwarenmesse

Abschlussprüfung Winter 2015 – Die Themen

Pünktlich wie die Maurer gibt der zfa-medien auch in diesem Jahr die Themen für die Winterprüfung knapp 8 Wochen vor dem Prüfungstermin am 02.12. bekannt. Wie immer möchte ich euch an dieser Stelle jetzt auch wieder über die Themen informieren und zumindest ein bisschen meine Gedanken dazu zusammenfassen. Natürlich ist es auch in diesem Jahr ratsam, auf der offiziellen Seite des zfa nach Änderungen und neuen Entwicklungen zu kucken. Ich versuche, die hier zusammengetragenen Informationen so gut und ausführlich wie möglich zu recherchieren und euch nur das zuzumuten, was ich auch wirklich vertreten kann. Aber Irrtümer und Fehler, sowie Fehleinschätzungen bleiben natürlich nicht aus.

Mediengestalter Abschlussprüfung Winter 2015 – Die Themen

An der Struktur und dem Ablauf der Prüfung hat sich auch diesen Winter nichts geändert. Die Aufgaben U1 – U9 aus beiden Prüfungsbereichen („Konzeption und Gestaltung“ und „Medienproduktion“) müssen am 02.12. von jedem Prüfling bearbeitet werden. Die Aufgaben U10 bis U12 sind unterteilt nach den jeweiligen Fachrichtungen. Bist Du also in der Fachrichtung Gestaltung und Technik mit der Spezialisierung auf Printprodukte tätig, interessieren Dich nur die Themen aus dem entsprechenden Bereich Gestaltung und Technik (Print). Analog verhält es sich bei den anderen spezifischen Themenbereichen.

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